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Kapodaster Kaufratgeber 2018
die besten Capos im Test


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G7TH Kapodaster Performance 2, für Konzertgitarre, silber - Testsieger Schubc1 Kapodaster mit Pin Puller aus Zink ★ einhändig bedienbar ★ elegantes Design ★ äußerst robust ★ Akustikgitarre, Westerngitarre, E-Gitarre, Konzertgitarre, klassische Gitarre, Banjo und Ukulele ★ EXOTUNE X1 - Preis-Leistungs-Sieger
Modell G7TH Performance 2Shubb C1EXOTUNE X1 SilberPlanet Waves PW-CP-02 NSDellwing PB-A06
Testergebnis

91.25%

„Top-Capo für geschickte Hände“

88.75%

„Ausgezeichneter Klang“

87.5%

„Tolle Handhabung – günstiger Preis“

86.25%

„Besonders schlank und leicht“

70%

„Geeignet für breite/dicke Hälse“

Bewertung
Gewicht50g60g70g25g130g
Maße6,5×1,3×5 cm7,3 x 0,8 x 5,1 cm7,8 x 1 x 9 cm6,7×1,3×4,8 cm15 x 1,2 x 12 cm
Einhändig bedienbar
MechanismusKlammerHebelFederSchraubeFeder
Preis

27,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

16,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

13,90 € 19,90 €

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19,50 €

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11,99 € 19,99 €

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Capo Test Video –  Ansehen und den passenden Kapodaster kaufen!


Was sind die wichtigsten Kriterien beim Kauf eines Kapodasters?

Egal ob Hobbygitarrist oder Profimusiker — ein Kapodaster bietet viele Möglichkeiten das eigene Spielen zu vereinfachen und dem Instrument noch nie da gewesene Klänge zu entlocken. Doch bei der schieren Masse an verschiedenen Capos auf dem Markt, wird es zunehmend schwieriger, ein individuell passendes Modell zu finden. Für eine optimale Kaufentscheidung gilt es, vier wichtige Kriterien zu beachten.

 

Handhabung Kapodaster

Handhabung

Lässt sich der Kapodaster schnell und einfach verschieben? Einige Modelle kann man sogar mit einer Hand bedienen, was den Wechsel zu einem anderen Bund zum Kinderspiel macht. Gerade bei Live-Auftritten, wenn der Positionswechsel zwischen zwei Songs schnell gehen muss, ist dies besonders komfortabel. Leichte Handhabung ist daher ein wichtiges Argument beim Kaufen eines Capos.

Klang Kapodaster

Klang

Nichts ist nerviger als bei jedem Verschieben des Capos die Saiten neu stimmen zu müssen. Ein guter Kapodaster sollte daher verstimmungsfrei sein. Im Idealfall lässt sich der Druck den der Capo auf die Saiten ausübt sogar anpassen, sodass die Gitarre immer optimal klingt. Dies ist besonders wichtig wenn man den Kapodaster auf E- und Akustikgitarren verwenden will.

Verarbeitung Kapodaster

Verarbeitung

Hält der Capo auch auf besonders dicken oder dünnen Hälsen? Beim Verwenden eines Kapodasters für verschiedene Gitarren kann dies mitunter ein Problem darstellen. Ist er außerdem robust und solide gefertigt? Bei Bandproben kann der Capo in der Hitze des Gefechts schon einmal zu Boden fallen.Ein Kapodaster würde logischerweise wenig nutzen, wenn er bereits nach wenigen Stunden im Einsatz nicht mehr am Gitarrenhals hält.

Design Kapodaster

Design

Das letzte Kriterium ist nur schwer objektiv zu beurteilen. Wir denken trotzdem, dass manche Modelle einen höheren “Coolness-Faktor” besitzen als andere. Auch wenn die meisten Capos klanglich ident sind, sieht ein minimalistes Modell, das kaum auffällt, auf der Bühne einfach besser aus als ein großer Blickfang. Viele Musiker bevorzugen daher ein minimalistisches Design, das optisch möglichst wenig in Erscheinung tritt.

Wieviel kostet ein Kapodaster?

Die Preisspanne reicht von Billig-Modellen um €3 (besser nicht kaufen!), über das mittlere Preissegment von €8 bis €15, bis hin zu Profi-Kapodastern für €50. Für unsere Tests haben wir ausschließlich Capos ausgewählt, die bereits gewisse Qualitätsvoraussetzungen erfüllen. Von Billig-Modellen raten wir Dir generell ab, da Du um ein paar Euro mehr bereits einen anständigen Kapodaster kaufen kannst. Billige Capos können nicht nur Deine Gitarre beschädigen, sondern klingen zumeist auch nicht sauber und nutzen sich schnell ab. Beim mittleren und dem oberen Preissegment solltest Du besonders auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis achten, da viele Modelle schlichtweg überteuert sind, ohne dabei viel mehr Qualität zu liefern. Hier lohnt es sich also zu vergleichen und die Vor- und Nachteile der verschiedenen Produkte abzuwägen. In unserem Test haben dabei besonders zwei Modelle herausgestochen.

Testsieger G7TH Performance 2

27,90 €

inkl. 19% gesetzlicher MwSt.

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Preis-Leistungs-Sieger EXOTUNE X1 Silber

13,90 € 19,90 €

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Wissenswertes über Kapodaster

Ein Kapodaster (ital. capotasto, “Hauptbund”) ist ein Hilfsmittel, das die schwingenden Längen der Saiten einer Gitarre oder eines verwandten Saiteninstruments (z.B.: Ukulele oder Banjo) kürzt. In einfachen Worten: eine Art Gitarren Klemme, die die Saiten der Gitarre höher klingen lässt. Der Kapodaster wird dabei auf dem Griffbrett befestigt und drückt auf dem gewünschten Bund die Saiten nieder. Somit wird die Länge der Saite verkürzt und der Ton dadurch erhöht. Bespielbar bleibt die Saite dabei zwischen dem Kapodaster und dem Steg. Man kann ihn sich auch wie eine “dritte Hand”, die ständig einen Barrégriff hält, vorstellen.

Welche Typen von Kapodastern gibt es?

Festellfeder

Kapodaster mit Pin Puller aus Zink ★ einhändig bedienbar ★ elegantes Design ★ äußerst robust ★ Akustikgitarre, Westerngitarre, E-Gitarre, Konzertgitarre, klassische Gitarre, Banjo und Ukulele ★ EXOTUNE X1 -

Festellschraube

Festellhebel

Shubb C1 Gitarren-Kapodaster Nickel -


Riemen

Dunlop 11 FD Kapodaster Flat für Klassische Gitarre -

Klammer

Glider

MagiDeal Gitarre Sliding Capo Musical Werkzeuge Kapodaster Schwarz -

Ist ein Kapodaster nur etwas für Anfänger?

Keineswegs! Der Kapodaster hat oft den Ruf, er sei nur ein Hilfsmittel für Gitarristen, die keine Barrégriffe beherrschen. Jedoch gibt es auch wahre “Capo-Künstler” wie den US-amerikanischen Gitarristen Trace Bundy, der für sein innovatives Spielen mit mehreren Kapodastern bekannt ist. Gerade Partial- oder Third-Hand-Capos, also Capos, die nur manche Saiten niederdrücken, eröffnen völlig neue Möglichkeiten.

Wie teuer sollte mein erster Capo sein?

Wie oberhalb bereits angesprochen ist auch für Anfänger von Billig-Capos pauschal abzuraten. Andererseits, ist ein höherpreisiges Profi-Modell, wie z.B. der G7TH Performance 2 nicht bedingungslos notwendig, um guten Klang und Performance zu erreichen. Unsere Empfehlung für Deinen ersten Capo ist definitiv der Kapodaster mit Pin Puller von Exotune. Du kannst ihn einfach mit einer Hand bedienen, Du brauchst Dich nicht um die Einstellung des Drucks zu kümmern und er hat in unserem Test das beste Preis-Leistungs-Verhältnis.

Wann kommt ein Kapodaster zum Einsatz?

Wenn Du einen Sänger begleitest oder selbst singst, kann es oft vorkommen, dass der Song im Original zu tief ist. Mit Hilfe Deines Capos kannst Du ganz leicht in der passenden Tonart spielen, ohne dabei die Griffe ändern zu müssen. Einfach den Capo auf den passenden höheren Bund klemmen und violà: Die Akkorde erklingen in der gewünschten Tonart!

Du möchtest einen Song aus dem Radio nachspielen, doch die Griffe sind zu kompliziert? Kein Problem! Du spielst den Song einfach mit leichteren Akkorden in einer tieferen Tonart und passt mit der Gitarrenklemme die Tonhöhe wieder nach oben an. Somit klingt der Song wie im Radio ohne, dass Du Dich durch langes üben anstrengen musst.

Es gibt unzählige Songs, in denen ein Kapodaster verwendet wird. Willst Du z.B. “Wonderwall” von Oasis in der Originaltonart (= F#-moll) spielen, musst Du den Capo am zweiten Bund befestigen. Gerade beim Verwenden von Flagoletttönen (eine Art “Spezialeffekt”) oder offenen Saiten (wie bei “Wonderwall”) ist der Capo daher ein beliebtes Stilmittel. Ohne Capo wäre es nämlich gar nicht möglich ein Stück mit Flagoletttönen und offenen Saiten originalgetreu in einer anderen Tonart zu spielen.

Nehmen wir an, Du möchtest ein Stück zu zweit mit Deinem Freund spielen. Mit Deinem Kapodaster kannst Du das Stück zwar in derselben Tonart spielen, jedoch mit anderen, höheren Umkehrungen. Das verleiht Deiner Gitarre eine neue Klangfarbe, die sich von der Deines Freundes abhebt.

Sehr hilfreich beim Verwenden eines Kapodasters ist eine Transponiertabelle für Gitarre.

Wie befestige ich einen Kapodaster richtig?

Beim Befestigen eines Capos sollte man einige Punkte unbedingt beachten. Welche diese sind erfährst du in unserem kompakten Blogeintrag: Kapodaster richtig anbringen – so wird’s gemacht!

Transponiertabelle — was ist das?

Die Transponiertabelle für Gitarre hilft Dir dabei, einen Song in eine andere Tonart zu übertragen. Ein Song ist z.B. in E-Dur mit den Akkorden E, A, H geschrieben. Deine Freundin, eine Sängerin, möchte den Song aber gerne in A-Dur Spielen, da ihr E-Dur zu tief ist. Nach der untenstehenden Tabelle musst Du den Kapodaster auf dem fünften Bund Deiner Gitarre befestigen. Somit wird aus E ein A, aus A ein D und aus H ein E.  Deine Freundin kann nun mühelos singen und Du musst keine neuen Griffe lernen um sie zu begleiten.

 ohne CapoCapo
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Capo
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Capo
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Capo
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Geschichte

Der Begriff “Kapodaster” stammt von dem italienischen Wort capotasto, zu Deutsch: “Hauptbund”. Ursprünglich wurde der Ausdruck capotasto für Instrumente verwendet, bei denen man die Position des Hauptbunds verändern konnte.

Der erste Capo wurde Mitte des 18. Jahrhunderts erfunden und eigentlich einfach nur ein gebogenes Stück Messing, das auf den Hals des gewünschten Musikinstruments geklemmt wurde. Damals wurde das Gerät aber nicht als ideal betrachtet, da es den Hals des Instruments sehr leicht beschädigte. Nichtsdestotrotz war dies die Geburtsstunde für immer bessere und bessere Modelle, die heute Musikern auf der ganzen Welt das Gitarrespielen erleichtern.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts wurden zwei andere Typen von Klemmen entwickelt: der Englische Yoke und die Spanische Cejilla. Der Englische Yoke Capo ist hatte erstmals einen gepolsterten Balken, der auf den Saiten auflag. Festgemacht wurde dieses Modell mit einer Schraube, was den Vorteil hatte, dass man den Druck den der Kapodaster auf die Saiten ausübt, frei regeln konnte. Die Spanische Cejilla war wie eine “kleine Augenbraue” geformt. Dieses ungewöhnlich geformte Modell bestand aus einem Stück Holz mit einer Schraube auf der Oberseite. An der Schraube war eine Schnur befestigt, die um den gesamten Hals verlief. Durch das Festerstellen oder Lockern der Schraube konnte somit auch der Druck adjustiert werden. Zusätzlich beschädigte dieser Kapodaster den Hals nicht mehr so stark, was ein großer Vorteil dieses Typs war.

 

1640: Giovanni Battista Doni, ein italienischer Musikwissenschaftler, verwendet den Begriff “Capo” in deinem Werk Annotazioni sopra il compendio.

 

1850: Der erste Kapodaster wird patentiert. James Ashborn of Walcottville (Connecticut, USA) entwickelt ein Modell, ähnlich dem Englischem Yoke Capo, aber mit einem Hebelmechanismus. Viele Leute beginnen seinen Kapodaster zu kaufen.

 

1890: Die “Gutman Company” verkauft einen Kapodaster mit ähnlichem Mechanismus wie der von James Ashborn of Walcottville, bei dem sich jedoch der Hebel oben befindet.

 

1900: “Sears” verkauft erstmals eine Gitarre mit eingebautem Capo.

 

1931: W.H. Russel ist die erste Person die einen elastischen Kapodaster für Gitarre patentieren lässt. Damals ist das Modell das einfachste seiner Zeit, was erklärt wieso so viele Musiker seinen Capo kaufen.

 

1965: James Dunlpop ist der erste der einen “Toggle-Kapodaster” patentieren lässt. Dieser ist dem Cejilla-Capo sehr ähnlich, funktioniert aber mit einem Hebelmachanismus.

 

1978: R. Shubb baut seinen ersten Kapodaster. Capos von Shubb zählen bis heute zu den meist gekauften Modellen.

 

1980: Lyle Shabram, Jr. lässt seinen “Thirf Hand Capo” patentieren und kreiert damit einen der ungewöhnlichsten Kapodaster die man auf dem Markt kaufen kann.

 

1986: Swany Cornette erfindet und patentiert den “Glider”-Capo. Durch Rollen an beiden Seiten des Griffbretts kann er besonders leicht verschoben werden.


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